Hernandez: Die unglaubliche Geschichte des IBF-Weltmeisters
- Erstellt am Freitag, 03. Februar 2012 09:53
- Geschrieben von Frank Bleydorn, Sauerland Event

Seit dem 1. Oktober letzten Jahres ist Yoan Pablo Hernandez IBF-Weltmeister im Cruisergewicht. Er bezwang damals den vorherigen Titelträger Steve „USS“ Cunningham, gegen den er am Samstagabend (ab 22.15 Uhr live in der ARD) in der Fraport Arena in Frankfurt zum Rematch antritt. Ein großartiger Erfolg für den 27-Jährigen, der sich im Jahr 2005 nach dem Chemiepokal in Halle an der Saale von der kubanischen Nationalmannschaft abgesetzt hatte, um in Deutschland zu bleiben. Zwar agierte er danach zu Beginn seiner Profikarriere recht erfolgreich, doch der ganz große Durchbruch gelang ihm zunächst auf anderer Ebene - nämlich als Schauspieler!
Denn Hernandez spielte im Film „Max Schmeling – eine deutsche Legende“ an der Seite von Hauptdarsteller Henry Maske die Rolle des früheren Box-Weltmeisters Joe Louis, der Schmeling gleich zweimal - 1936 und 1938 - im Yankee Stadium in New York gegenüberstand. Besonders interessant: Im ersten Kampf 1936 stand der Titel des RING-Magazins auf dem Spiel. Um den wird es für Hernandez auch am kommenden Samstag gehen. Und noch etwas ist kurios. Der Schmeling-Film, bei dem auch Susanne Wuest, Heino Ferch, Vladimir Weigl und die Hernandez-Teamkollegen Arthur Abraham und Enad Licina mitwirkten, wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach „Boxen im Ersten“ erstmals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen - ab 0.30 Uhr in der ARD - zu sehen sein.
„Als 2009 mit Regisseur Uwe Boll die Dreharbeiten zum Film liefen, war ich als Boxer noch recht unbekannt. Danach änderte sich eine Menge“, erinnert sich Hernandez. In der Tat - denn nachdem sich im Oktober 2010 die Filmpremiere des Max Schmeling-Films anschloss und der Streifen in die Kinos kam, ging es für Hernandez erst so richtig aufwärts. „Das war eine tolle Zeit. Aufgrund des Films im Rampenlicht zu stehen, über den roten Teppich zu laufen, das Blitzlicht-Gewitter - das war alles neu für mich. Spätestens da war mir klar, ich will auch im richtigen Leben Weltmeister werden.“ Und das gelang ihm im Jahr 2011. Zunächst eroberte Yoan Pablo Hernandez im Februar in Mülheim an der Ruhr gegen den Franzosen Steve Herelius den Interims-WM-Gürtel des Weltverbandes WBA, dann im Oktober letzten Jahres in Neubrandenburg gegen Cunningham den WM-Titel der IBF.
Denn Hernandez spielte im Film „Max Schmeling – eine deutsche Legende“ an der Seite von Hauptdarsteller Henry Maske die Rolle des früheren Box-Weltmeisters Joe Louis, der Schmeling gleich zweimal - 1936 und 1938 - im Yankee Stadium in New York gegenüberstand. Besonders interessant: Im ersten Kampf 1936 stand der Titel des RING-Magazins auf dem Spiel. Um den wird es für Hernandez auch am kommenden Samstag gehen. Und noch etwas ist kurios. Der Schmeling-Film, bei dem auch Susanne Wuest, Heino Ferch, Vladimir Weigl und die Hernandez-Teamkollegen Arthur Abraham und Enad Licina mitwirkten, wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach „Boxen im Ersten“ erstmals im öffentlich-rechtlichen Fernsehen - ab 0.30 Uhr in der ARD - zu sehen sein.
„Als 2009 mit Regisseur Uwe Boll die Dreharbeiten zum Film liefen, war ich als Boxer noch recht unbekannt. Danach änderte sich eine Menge“, erinnert sich Hernandez. In der Tat - denn nachdem sich im Oktober 2010 die Filmpremiere des Max Schmeling-Films anschloss und der Streifen in die Kinos kam, ging es für Hernandez erst so richtig aufwärts. „Das war eine tolle Zeit. Aufgrund des Films im Rampenlicht zu stehen, über den roten Teppich zu laufen, das Blitzlicht-Gewitter - das war alles neu für mich. Spätestens da war mir klar, ich will auch im richtigen Leben Weltmeister werden.“ Und das gelang ihm im Jahr 2011. Zunächst eroberte Yoan Pablo Hernandez im Februar in Mülheim an der Ruhr gegen den Franzosen Steve Herelius den Interims-WM-Gürtel des Weltverbandes WBA, dann im Oktober letzten Jahres in Neubrandenburg gegen Cunningham den WM-Titel der IBF.


































