Steve Cunningham: „Für mich ist Hernandez nicht zu Recht Weltmeister!“
- Erstellt am Mittwoch, 01. Februar 2012 10:02
- Geschrieben von Frank Bleydorn, Sauerland Event

Die Spannung ist förmlich spürbar. Am 4. Februar kommt es in der Fraport Arena in Frankfurt zum erneuten Aufeinandertreffen um die IBF-Weltmeisterschaft im Cruisergewicht zwischen Yoan Pablo Hernandez (25-1, 13 K.o.´s) und dem Amerikaner Steve Cunningham (24-3, 12 K.o.´s). Der Herausforderer aus den USA hatte den Titel bis zum 1. Oktober des letzten Jahres inne. Doch dann musste er sich aufgrund einer technischen Punktniederlage - der Kampf in Neubrandenburg wurde aufgrund von Cutverletzungen bei seinem Gegner am Ende der sechsten Runde abgebrochen - geschlagen geben. Cunningham protestierte bei der International Boxing Federation gegen das Urteil. Zwar bestätigte der Weltverband seinerzeit die Punktwertung, ein Rematch räumte die IBF dem US-Cruisergewichtler dennoch ein. Der Ex-Weltmeister aus Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania will in Frankfurt Revanche für die Niederlage im letzten Jahr nehmen...
Herr Cunningham, am 4. Februar stehen Sie noch einmal gegen Yoan Pablo Hernandez im Ring. Was lief im ersten Kampf aus Ihrer Sicht schief?
Steve Cunningham: Abgesehen von dem Niederschlag, den ich in der ersten Runde kassierte, verlief alles genau nach Plan. Was lief schief? Der Ringarzt, er hätte den Kampf nicht wegen der Cuts abbrechen sollen.
Demnach war es aus Ihrer Sicht falsch vom Ringrichter, den Kampf nach Rücksprache mit dem Ringarzt zu stoppen?
Steve Cunningham: Ja, das war die falsche Entscheidung. Der Arzt sagte, es hätte eventuell Blut in das Auge von Hernandez laufen können oder es hätte den Kampf beeinflussen können. Das ist alles hypothetisch. Es hätte auch jemand eine Bombe auf die Arena werfen können. Man kann aufgrund von „Könnte und hätte" keine Entscheidung treffen. Die Fans hatten Geld bezahlt, um einen tollen Kampf zu sehen. Ihn abzubrechen, das war einfach ungerecht.
War es für Sie dennoch überraschend, dass Hernandez so stark war?
Steve Cunningham: Nein, das war es nicht. Er ist groß und stark. Er könnte auch im Schwergewicht boxen.
Sie standen ja schon mit einigen anderen amtierenden Cruisergewichts-Weltmeistern im Ring. Wie schätzen Sie Hernandez im Verhältnis zu Huck, Wlodarczyk und Jones ein?
Steve Cunningham: Für mich ist Hernandez nicht zu Recht Weltmeister. Er ist nicht auf dem Level der anderen oder auf meinem. Für mich ist er kein Champion. Ich bin besser als er und das werde ich am 4. Februar zeigen. Meiner Meinung nach hätte der letzte Kampf nicht gewertet werden dürfen - zumindest nachdem klar war, dass es ein Rematch gibt. Aber ich freue mich jetzt auf den Rückkampf. Ich will nur, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Beide Boxer sollen gleich behandelt werden.
Neuer Kampf, neues Glück? Was werden Sie am 4. Februar besser als im ersten Fight machen?
Steve Cunningham: Unsere Strategie basiert sicher nicht auf Glück. Ich bin voller Energie. Ich werde manches anders, manches aber auch wie im ersten Kampf machen. Nach dem Niederschlag habe ich die Runden gewonnen. Ich bin hier, um zu zeigen, dass ich der beste Cruisergewichtler der Welt bin!
Wie sehen Sie die Chance, den Titel in Frankfurt zurückzuerobern?
Steve Cunningham: Die liegen bei 100 Prozent. Da gibt es für mich keinen Zweifel. Hernandez ist gut und er ist jung, aber er sollte nicht Weltmeister sein. Er kann Champion sein, aber erst, wenn ich nicht mehr boxe - nicht jetzt. Ich werde ihn zerstören und ihm den Gürtel entreißen.
Herr Cunningham, am 4. Februar stehen Sie noch einmal gegen Yoan Pablo Hernandez im Ring. Was lief im ersten Kampf aus Ihrer Sicht schief?
Steve Cunningham: Abgesehen von dem Niederschlag, den ich in der ersten Runde kassierte, verlief alles genau nach Plan. Was lief schief? Der Ringarzt, er hätte den Kampf nicht wegen der Cuts abbrechen sollen.
Demnach war es aus Ihrer Sicht falsch vom Ringrichter, den Kampf nach Rücksprache mit dem Ringarzt zu stoppen?
Steve Cunningham: Ja, das war die falsche Entscheidung. Der Arzt sagte, es hätte eventuell Blut in das Auge von Hernandez laufen können oder es hätte den Kampf beeinflussen können. Das ist alles hypothetisch. Es hätte auch jemand eine Bombe auf die Arena werfen können. Man kann aufgrund von „Könnte und hätte" keine Entscheidung treffen. Die Fans hatten Geld bezahlt, um einen tollen Kampf zu sehen. Ihn abzubrechen, das war einfach ungerecht.
War es für Sie dennoch überraschend, dass Hernandez so stark war?
Steve Cunningham: Nein, das war es nicht. Er ist groß und stark. Er könnte auch im Schwergewicht boxen.
Sie standen ja schon mit einigen anderen amtierenden Cruisergewichts-Weltmeistern im Ring. Wie schätzen Sie Hernandez im Verhältnis zu Huck, Wlodarczyk und Jones ein?
Steve Cunningham: Für mich ist Hernandez nicht zu Recht Weltmeister. Er ist nicht auf dem Level der anderen oder auf meinem. Für mich ist er kein Champion. Ich bin besser als er und das werde ich am 4. Februar zeigen. Meiner Meinung nach hätte der letzte Kampf nicht gewertet werden dürfen - zumindest nachdem klar war, dass es ein Rematch gibt. Aber ich freue mich jetzt auf den Rückkampf. Ich will nur, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt wird. Beide Boxer sollen gleich behandelt werden.
Neuer Kampf, neues Glück? Was werden Sie am 4. Februar besser als im ersten Fight machen?
Steve Cunningham: Unsere Strategie basiert sicher nicht auf Glück. Ich bin voller Energie. Ich werde manches anders, manches aber auch wie im ersten Kampf machen. Nach dem Niederschlag habe ich die Runden gewonnen. Ich bin hier, um zu zeigen, dass ich der beste Cruisergewichtler der Welt bin!
Wie sehen Sie die Chance, den Titel in Frankfurt zurückzuerobern?
Steve Cunningham: Die liegen bei 100 Prozent. Da gibt es für mich keinen Zweifel. Hernandez ist gut und er ist jung, aber er sollte nicht Weltmeister sein. Er kann Champion sein, aber erst, wenn ich nicht mehr boxe - nicht jetzt. Ich werde ihn zerstören und ihm den Gürtel entreißen.


































