Promiboxen fordert erste Opfer - Ohnmacht und abgesagte Hochzeit
- Erstellt am Dienstag, 03. April 2012 04:23
- Geschrieben von FIGO / Foto: Andreas Grunwald
Am Wochenende haben sich Deutschlands B und C-Promis beim Boxen auf ProSieben versucht. Ungeachtet der immensen psychichen Belastung, der unsere Leistungssportler tagtäglich ausgesetzt sind, stiegen die Protagonisten vor einem Millionenpublikum in den Ring. Fazit: Ohnmachtsanfälle und eine abgesagte Hochzeit.
Diskus-Olympiasieger Lars Riedel litt unter der "stickigen Luft" in der Kabine und einem "stinkenden" Boxmantel - so jedenfalls der 5-fache Weltmeister gegenüber Bild.de. Riedel: „Wir mussten vor dem Kampf sehr lange warten, es war sehr stickig in der Kabine. Mein Box-Mantel hat unglaublich gestunken. Es war richtig unangenehm. Als ich die Halle betrat, merkte ich schon, dass etwas mit meinem Kreislauf nicht stimmte.“
Wir vermuten, dass der Pfundskerl mit brutalen Belastung vor einem "Mann-gegen-Mann" Fight nicht klargekommen ist. Boxen ist eben kein "Ponyhof"
Das zweite Opfer, Nico Schwanz, geht noch weiter und sagt seiner Verlobten Juliette die für den Spätsommer geplante Hochzeit ab. Der Grund: „Juliett hat mich beim Boxen nicht unterstützt. Das war traurig, mit dem Gefühl in den Ring zu steigen. Ich habe sie gebraucht, sie war nicht da. Sie schrieb mir nach dem Kampf lediglich 'es tut mir so leid'. Einfach schade." - weint Schwanz auf Bild.
Egal wie dramatisch die Situation der beiden Fighter war, eines scheinen beide unterschätzt zu haben: Boxen ist nicht nur schnöde Klopperei. Boxen vor großem Publikum ist eine Extrembelastung für Körper und Geist.

































