Lennox Lewis will Haye auf Klitschko vorbereiten
- Erstellt am Mittwoch, 08. Februar 2012 12:53
- Geschrieben von Foto Pete Morawski

Lennox Lewis (46) konnte Vitali Klitschko in seinem letzten Kampf (2003) durch technischen K.O. in der sechsten Runde bezwingen. Nach all den Jahren hält der frühere Weltmeister Vitali immer noch für den stärkeren Klitschko-Bruder. Deshalb sieht er keinen Sinn für Landsmann David Haye, nach der Niederlage gegen Wladimir, nun gegen Vitali in den Ring zu steigen. Im Interview gegenüber spox.de sagte der Brite:
„Ich habe mir das (Haye-Klitschko) angeschaut und nur den Kopf geschüttelt. Ich war von Haye schwer enttäuscht. Sein Gameplan war eine Katastrophe. Er hätte klüger kämpfen und mit seiner Schnelligkeit In-and-Out gehen müssen: Blitzartig in Klitschko reinspringen und ein paar Punches verteilen, dann blitzartig wieder rauslaufen und sich in Distanz bringen. Stattdessen nutzte er seine Schnelligkeit nur dazu, um Klitschko herum zu tanzen. Er hat im gesamten Kampf vielleicht zweimal zugeschlagen. Wie soll das reichen? Klitschko hatte es einfach, weil er bei den halbherzigen Angriffen von Haye nur zwei Schritte zurückgehen musste. So gingen Hayes Schläge immer ins Leere.“
Für einen zweiten Kampf zwischen Haye und Klitschko, wie er seit Monaten verhandelt wird, stellt sich Lennox Lewis als Haye-Trainer zur Verfügung. Hayes bisherigen Betreuer, Adam Booth (trainiert Haye seit dessen 16. Lebensjahr), sieht Lewis an dessen Grenzen angekommen (Quelle spox.de): „Wenn Haye aber richtig an den Mann gehen würde, könnte Klitschko richtige Probleme bekommen. Der kleine Klitschko ist nicht gut im Infight. Mehr als den Gegner zu umarmen, kann er nicht. Ich habe Adam Booth schon vor dem Kampf gegen den kleinen Klitschko gefragt, ob ich ihn unterstützen soll, aber er hat abgelehnt. Dabei hätte ich genau erzählen können, was in Klitschkos Kopf vor sich geht. Alles, was (Trainer) Steward ihm gesagt hat, wusste ich, weil er über viele Jahre mein Coach war.“
„Ich habe mir das (Haye-Klitschko) angeschaut und nur den Kopf geschüttelt. Ich war von Haye schwer enttäuscht. Sein Gameplan war eine Katastrophe. Er hätte klüger kämpfen und mit seiner Schnelligkeit In-and-Out gehen müssen: Blitzartig in Klitschko reinspringen und ein paar Punches verteilen, dann blitzartig wieder rauslaufen und sich in Distanz bringen. Stattdessen nutzte er seine Schnelligkeit nur dazu, um Klitschko herum zu tanzen. Er hat im gesamten Kampf vielleicht zweimal zugeschlagen. Wie soll das reichen? Klitschko hatte es einfach, weil er bei den halbherzigen Angriffen von Haye nur zwei Schritte zurückgehen musste. So gingen Hayes Schläge immer ins Leere.“
Für einen zweiten Kampf zwischen Haye und Klitschko, wie er seit Monaten verhandelt wird, stellt sich Lennox Lewis als Haye-Trainer zur Verfügung. Hayes bisherigen Betreuer, Adam Booth (trainiert Haye seit dessen 16. Lebensjahr), sieht Lewis an dessen Grenzen angekommen (Quelle spox.de): „Wenn Haye aber richtig an den Mann gehen würde, könnte Klitschko richtige Probleme bekommen. Der kleine Klitschko ist nicht gut im Infight. Mehr als den Gegner zu umarmen, kann er nicht. Ich habe Adam Booth schon vor dem Kampf gegen den kleinen Klitschko gefragt, ob ich ihn unterstützen soll, aber er hat abgelehnt. Dabei hätte ich genau erzählen können, was in Klitschkos Kopf vor sich geht. Alles, was (Trainer) Steward ihm gesagt hat, wusste ich, weil er über viele Jahre mein Coach war.“

































