Sauerlands neuer ARD-Vertrag ohne Verlängerungsoptionen
- Erstellt am Freitag, 22. Juli 2011 20:08
Am 21. September soll die letzte Entscheidung über den ARD-Fernsehvertrag mit dem Berliner Promoter Sauerland Event gefallen sein, das schrieb im Vorfeld der Sport Informationsdienst (SID). Nachdem alle unschlüssigen Rundfunkräte zugestimmt hatten, fehlte nur die Zusage des SWR. Das Endergebnis der Verhandlungen wurde noch nicht veröffentlicht.
Gegenstand des Verhandlungsmarathons war die Zusammenarbeit der ARD und der Sauerland Event GmbH für den Zeitraum von 2013 bis 2014. Das neue Paket geht nun mit verkürzter Laufzeit, weniger Kämpfen und geringeren Kosten über den Sender. Eigentlich sollte der Deal mit dem Box-Promoter über drei Jahre, von 2013 bis 2015, mit 54 Millionen bezahlt werden. Dafür soll Sauerland Event 10-12 Veranstaltungen pro Jahr zugesagt haben. Nach Beschwerden anderer Sportverbände wurden die neuen Zahlen der verplanten Rundfunkgebühren nicht mehr bekanntgegeben.
Sauerland kommt mit einem blauen Auge davon, muss aber nach zwei Jahren neu verhandeln. Der ehemalige Passus einer Verlängerungsoption wurde aus dem Vertrag genommen (Quelle SID) und lässt nun auch der Konkurrenz die Möglichkeit mit attraktiven Konzepten bei der ARD vorzusprechen.
Dem WDR-Verwaltungsrat, der inzwischen sein JA-Wort gab, stellte sich zuvor die Frage, ob ein Sport, der (anders als das olympische Boxen) auf die Verletzung des Gegners zielt, unter den öffentlich-rechtlichen Programmauftrag falle (?). Das eigentlich Merkwürdige wurde nicht hinterfragt. Warum wurde nur mit einem Promoter verhandelt und nicht, wie in anderen Sportarten üblich, mit allen Mitbewerbern (z.B. einer Liga)?
Gegenstand des Verhandlungsmarathons war die Zusammenarbeit der ARD und der Sauerland Event GmbH für den Zeitraum von 2013 bis 2014. Das neue Paket geht nun mit verkürzter Laufzeit, weniger Kämpfen und geringeren Kosten über den Sender. Eigentlich sollte der Deal mit dem Box-Promoter über drei Jahre, von 2013 bis 2015, mit 54 Millionen bezahlt werden. Dafür soll Sauerland Event 10-12 Veranstaltungen pro Jahr zugesagt haben. Nach Beschwerden anderer Sportverbände wurden die neuen Zahlen der verplanten Rundfunkgebühren nicht mehr bekanntgegeben.
Sauerland kommt mit einem blauen Auge davon, muss aber nach zwei Jahren neu verhandeln. Der ehemalige Passus einer Verlängerungsoption wurde aus dem Vertrag genommen (Quelle SID) und lässt nun auch der Konkurrenz die Möglichkeit mit attraktiven Konzepten bei der ARD vorzusprechen.
Dem WDR-Verwaltungsrat, der inzwischen sein JA-Wort gab, stellte sich zuvor die Frage, ob ein Sport, der (anders als das olympische Boxen) auf die Verletzung des Gegners zielt, unter den öffentlich-rechtlichen Programmauftrag falle (?). Das eigentlich Merkwürdige wurde nicht hinterfragt. Warum wurde nur mit einem Promoter verhandelt und nicht, wie in anderen Sportarten üblich, mit allen Mitbewerbern (z.B. einer Liga)?

































