Dominik Britsch: Cut-Verletzung, Krämpfe und schmerzende Hände
- Erstellt am Montag, 27. Februar 2012 21:54
Dominik Britsch hat bei seinem Unentschieden gegen den hartnäckigen Spanier Roberto Santos Federn lassen müssen. Neben einem Büschel Haare, das in der achten Runde abgeschnitten werden musste, gab es im Ring einige schwerwiegende Probleme. (Foto: Britsch trifft Santos)
Auf der Pressekonferenz nach dem Kampf um den vakanten EU-Titel im Mittelgewicht erschien Britsch mit einem breiten Kopfverband, der die frische Naht nach dem großen Cut über dem rechten Auge verdeckte. „Das Schlimmste sind die Hände“, sagt der Faustkämpfer gegenüber „Stimme.de“. An der vor eineinhalb Jahren operierten linken Hand schmerzt die Kapsel, rechts hat er an der Mittelhand ein Überbein – typische Boxerleiden. Britsch: „Das geht nicht mehr weg. Alles im normalen Bereich.“ Derzeit wird gekühlt, bald wieder gekräftigt.
Außerdem wartet Britsch auf die Ergebnisse einer Blutuntersuchung. Wie „Stimme.de“ erfuhrt wurde der Boxer während des Kampfes von Krämpfen gebremst. „Die Proben wurden bereits eingeschickt“, so „Heim-Manager“ Manfred Bischof. Jürgen Britsch, Vater und Heimtrainer der Sauerland-Hoffnung, ist sich sicher: „Wenn wir die richtigen Schlüsse ziehen, war dieser Kampf auf keinen Fall ein Nachteil.“


































