WSB goes Germany! - Ceylan und Abboud planen Hamburger AIBA Profiteam
- Erstellt am Dienstag, 26. April 2011 22:15
- Geschrieben von FIGO
Jimmy Jamal Abboud, Erol Ceylan und Ching-Kuo Wu (AIBA Präsident)
Jimmy Jamal Abboud, der Präsident der Hamburger Boxverbandes, und Promoter Erol Ceylan planen DAS große Ding im deutschen Boxen. Nachdem die Profiserie der AIBA wegen der hohen Kosten am Deutschen Boxverband (DBV) und seinen Kämpfern vorbeiging, wollen Abboud und Ceylan nun ein Deutsches Team nach Hamburg holen. Bisher mussten unsere Top-Fighter Enriko Kölling und Ronny Beblig für die USA und die Türkei an den Start gehen.
Die Deutschen Fans warten seit langem auf eine deutsche Beteiligung an der World Series of Boxing. Wie weit sind die Verhandlungen?
Jimmy Jamal Abboud: „Die entschiedenen Gespräche mit dem AIBA Präsidenten Mr. Wu waren sehr erfolgreich. Wir haben Sponsoren gefunden und sind für das Jahr 2015 guter Dinge. Zusammen mit Erol Ceylan können wir bald ein international konkurrenzfähiges Team auf die Beine stellen. Ich halte nichts mehr von unserer Bundesliga. Sie ist überholt. Das Boxen muss sich weiterentwickeln. Die WSB ist eine gute Alternative.
Wie läuft es vor Ort mit der Hamburger U19 WM Auswahl der Damen?
Jimmy Jamal Abboud: Sportlich gut. Allerding wurde ich als Präsident des Hamburger Boxverbandes nicht akkreditiert. Obwohl ich mit zwei Hamburger Boxerinnen zur WM nach Antalya gefahren bin.
Gab es interne Probleme?
Jimmy Jamal Abboud: Der Ärger ging bereits in Deutschland los. Jede Starterin sollte 3000 Euro Gebühren zahlen. Ich fand die Summe zu hoch und habe mich beschwert. Welche junge Sportlerin kann soviel Geld für ihre Wettkämpfe ausgeben? In der Türkei fand ich dann keine Akkreditierung auf meinen Namen vor und unser vom DBV gebuchtes Hotel lag meilenweit vom Wettkampfort entfernt.

Gab es keine Zusammenarbeit mit dem DBV?
Jimmy Jamal Abboud: Ich glaube, wir sollen keine eigenen internationalen Erfahrungen sammeln. Ich bin auch von allen Informationen zum Turnier ausgeschlossen. Trotz Nachfragen bekommen wir keine Startzeiten unserer Boxerinnen genannt.
Wie sind sie nun zum Wettkampfort gekommen?
Jimmy Jamal Abboud: Der türkische Verband hat unser Team akkreditiert und uns mit in ein nächstgelegenes Hotel genommen. Trotzdem fahren wir mit dem türkischen Teambus noch 40 Minuten bis zur WM-Stätte. Für die Gastfreundschaft der türkischen Kollegen sind wir sehr dankbar.
Sie sind jetzt als Deutscher Repräsentant mit Türkischer Akkreditierung bei unserer deutschen Nationalmannschaft?
Jimmy Jamal Abboud: Ja, und es kommt noch besser. Als ich meine Akkreditierung in den Wirren der Wettkämpfe verlor und mir eine neue ausstellen lassen wollte, sagte man dem zuständigen Weltverband AIBA, ich sei nicht der Präsident des Hamburger Boxverbandes.
Wer sollte das behaupten?
Jimmy Jamal Abboud: „Keine Ahnung. Aber unser International Coordinator in Antalya ist Helmut Ranze, er ist als offizieller DBV-Mann vor Ort.

Jimmy Jamal Abboud plant hier mit Präsident WU das Deutsche AIBA WSB Team

































